An drei Tagen im Januar besuchte uns die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Hannover.

Jede einzelne Klasse im Jahrgang zwei bis vier erlebte zwei spannende und bewegungsreiche Schulstunden mit zwei Polizisten und ihren Puppen, in denen sie so einiges über das richtige Verhalten in speziell für jeden Jahrgang interessanten Themenbereichen gelernt hat. Jede Problematik wurde durch die Puppen in Szene gesetzt, um anschließend gemeinsam mit den Polizisten und der Klasse die Situation zu klären.

Im zweiten Jahrgang wurde insbesondere die “Stopp-Regel” thematisiert. Jede Schülerin und jeder Schüler hatte die Aufgabe, den Angreifer (in diesem Fall einen Polizisten) deutlich zum Aufhören zu bewegen, indem sie oder er bestimmt und energisch “Stopp” sagt und mit der ausgestreckten Hand den eigenen Wohlfühlraum abschirmt, in den nicht vorgedrungen werden darf.

In den dritten Klassen wurde sich zusätzlich zur “Stopp-Regel” besonders der Umgang mit der eigenen Wut beschäftigt. Die Schülerinnen und Schüler haben gelernt, die eigene Wut nicht in Aggressionen und Gewalt “herauszulassen”. Stattdessen ist es sinnvoll den Grund der Wut auf ein Papier zu schreiben oder zu malen, es anschließend mit aller Kraft zu zerknüllen, es auf den Boden zu schmeißen und mit Anlauf und voller Energie platt zu treten. So flaut die Wut im Körper wie von alleine ab.

Auch die vierten Klassen wurden zu ihren Interessen geschult. Hier stand besonders der zumeist naive Umgang mit den modernen Medien im Fokus. Die Schülerinnen und Schüler wurden mit folgenden Fragen konfrontiert, die im Anschluss lehrreich geklärt wurden. Welche Gefahren lauern im Internet, insbesondere in Sozialen Netzwerken? Wieso muss ich meine Daten und Fotos schützen? Kann ich mich selbst im Internet strafbar machen? Zudem wurde über das nicht zu vernachlässigende Thema Cybermobbing gesprochen, um die Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren.

Die Kinder der 3b lassen ihrer Wut freien Lauf

Bei Stopp ist Schluss!

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