Im Sportunterricht zu turnen und dabei auch noch cool zu sein? – Geht nicht?! Und ob das geht. Genau das haben wir, die Klasse 4a, mit Frau Blanke und Frau Sudeck versucht. Gleich nach den Ferien ging es mit der Unterrichtseinheit „Le Parkour“ los. Einigen Kindern stand ein Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Andere Kinder wiederum, waren mit der Thematik schon sehr vertraut. Um auch für Sie zunächst ein bisschen Klarheit zu schaffen, klären wir vorab folgende Frage: Worum handelt es sich bei Le Parkour? Bei Le Parkour können Schülerinnen und Schüler Erfahrungen im Bereich Turnen sammeln und dabei voll im Trend sein. Denn nicht nur Ihre Kindheit, sondern auch unsere Kindheit ist von differenzierten Aspekten geprägt. Heutzutage ist es nicht mehr motivierend, sich in eine Reihe zu stellen und hintereinander weg über den Kasten zu hopsen und dabei vielleicht noch eine doofe Figur abzugeben. Der bloße Turnunterricht aus Ihrem Sportunterricht scheint zunehmend nicht mehr zeitgemäß zu sein, oder in Kinderworte gefasst, einfach nur uncool zu werden. Le Parkour motiviert uns Kinder zum Turnen an Geräten. Zudem lernen wir Verantwortung zu übernehmen, uns selbst einzuschätzen und Selbstinitiative zu ergreifen. Es handelt sich hier nicht nur um eine physische, sondern auch psychische Weiterentwicklung.

Nachdem wir, Frau Blanke und Frau Sudeck, einige Geräteparcours aufgebaut hatten, war die Zeit gekommen, unsere neu erlernten Bewegungen im urbanen Bereich auszuprobieren. So, wie es die Profis auch machen. Damit wir dabei auch noch professionell unterstützt werden, hat Frau Blanke zwei kompetente Trainer der ParkourOne Academy angeschrieben. Diese haben uns dann für 1,5 Stunde in Hannover am Unigelände ein paar coole Tricks gezeigt, wie wir mit einfachen Mitteln über schon vorhande Hindernisse springen und balancieren können. Die hier vorhandenen Fotos zeigen einige Ausschnitte aus dem Workshop. Zum Glück hat es erst am Ende geregnet, sodass wir uns ohne Probleme ausprobieren konnten. Alle waren sehr motiviert und traurig, als es vorbei war. Am Ende haben uns die zwei Trainer aber noch ihr Können gezeigt.